Opernhaus am Salvatorplatz

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Opernhaus am Salvatorplatz

ehemaliges Opernhaus in München

Das Opernhaus am Salvatorplatz war ein Theatergebäude in München, das 1657 eröffnet und als erstes fester Opernbau auf deutschem Territorium galt. Es lag am Salvatorplatz in der Altstadt und wurde während der Herrschaft von Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern errichtet. Das Gebäude entstand aus einem alten Kornspeicher und wurde von Francesco Santurini und Marx Schinnagl geplant. Das Opernhaus war zentral für die Entwicklung der Opernkultur in Bayern. Die Eröffnungsoper *Oronte* im Jahr 1657 markierte den Beginn der festen Aufführungen. Johann Caspar von Kerll komponierte mindestens vier Opern für das Haus, wobei nur Libretti überliefert sind. 1722 uraufgeführt wurde die Oper *Adelaide*, und 1775 fand die Premiere von *La finta giardiniera* von Mozart statt. Das Haus blieb bis 1799 in Nutzung, bis es 1802 abgebrochen wurde. Im Opernhaus wurden Opern, Operetten, Ballette und Schauspiele aufgeführt. Die Bühnentechnik und das Gebäude verschlechterten sich im Laufe der Zeit. Nach der Eröffnung des neuen Cuvilliés-Theaters 1753 wurde das Salvatorplatz-Haus für weniger anspruchsvolle Stücke genutzt. Die letzte Aufführung fand 1799 statt, und das Gebäude wurde 1802 abgerissen. Die Geschichte des Hauses ist eng mit der musikalischen Entwicklung am bayerischen Hof verbunden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Theatergebäude, Opernhaus, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
München
Adresse
Salvatorplatz, 80333 München
Architekt
Francesco Santurini

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Quellen:Opernhaus am Salvatorplatz (CC0-1.0)

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