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Stojčín
Gemeinde in Tschechien
Stojčín ist eine Gemeinde im Okres Pelhřimov, Tschechien. Sie liegt im Süden der Böhmisch-Mährischen Höhe, nördlich der Javořická vrchovina. Das Dorf befindet sich in einer Hügel- und Teichlandschaft, umgeben von Höhenzügen wie Na Vršku (661 m) und Vršky (640 m). Die Eisenbahnstrecke von Jindřichův Hradec nach Jihlava verläuft durch den Ort, und die Bahnstation trägt den Namen Počátky-Žirovnice. Die historische Grenze zwischen Böhmen und Mähren verlief 700 Meter östlich und einen Kilometer südlich des Dorfes. Stojčín entstand im 13. Jahrhundert im Grenzwald Borek und wurde erstmals 1365 schriftlich erwähnt. Bis 1848 war es Teil der Herrschaft Žirovnice. 1850 wurde es ein Ortsteil der Gemeinde Vlčetín. 1890 wurde es zur eigenständigen Gemeinde, und 1921 bekam es den amtlichen Namen Stojčín. 1961 wurde es dem Okres Pelhřimov zugeordnet. Die Eisenbahnstrecke wurde 1979 elektrifiziert, und der Dampflokomotivverkehr endete. Die Ziegelei und das Plattenwerk wurden in den 1990er Jahren stillgelegt. In Stojčín gibt es die Bahnstation Počátky–Žirovnice, erbaut 1887, und das Naturdenkmal Balkovo peklo nördlich des Dorfes. Die Landschaft umfasst Hügel, Teiche und Bachläufe. Die Gemeinde ist Teil der Hügel- und Teichlandschaft, und die umliegenden Dörfer wie Počátky, Žirovnice und Vlčetín sind in der Region gut vernetzt. Die Lage im Grenzgebiet zwischen Böhmen und Mähren prägt das Bild der Gemeinde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Pelhřimov
- Seehöhe
- 624 m
- Website
- http://www.stojcin.cz/
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