📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Vilsegg
Burgruine in Tirol
Die Burg Vilsegg ist eine ehemalige Wehranlage in Tirol, etwa einen Kilometer nordwestlich von Vils, zwischen Pfronten und Füssen. Sie liegt auf einem 887 Meter hohen felsigen Hügel am Rande des Salober-Berges, knapp 60 Meter über dem Vilstal. Die Ruine ist von steilen Abhängen umgeben und liegt 350 Meter tiefer als die Nachbarburg Falkenstein, die bereits auf deutschem Gebiet liegt. Die Burg hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Sie gilt als ein bedeutendes Beispiel staufischer Baukunst in Tirol. Die Ministerialen von Vilsegg wurden 1314 letztmals erwähnt, danach lebten die Hohenegger auf der Burg. Die Burg wurde bis 1709 von österreichischen Pflegern bewohnt und 1774 als Ruine beschrieben. 1953 wurde der Bergfried gesichert, und seit 1981 wird die Ruine durch eine Interessengemeinschaft erhalten. Die Burgstelle liegt auf einem 75 Meter langen und 15 Meter breiten Gipfelplateau, das steil abfällt. Der sechsgeschoßige Bergfried ist der einzige erhaltene Teil der Burg. Er hat eine Mauerstärke von knapp zwei Metern und war ursprünglich mit vier Stockwerken und einer Wehrplattform ausgestattet. Die Anlage wurde durch Graben und Mauern geschützt, darunter zwei bogenförmige Gräben und ein Außenwall. Der Zugang erfolgte über einen Burgweg, der durch einen äußeren Graben und ein Burgtor führte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Vils
- Adresse
- Vilseck
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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