Záhorská Ves

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Záhorská Ves

Gemeinde in der Slowakei

Záhorská Ves ist eine Gemeinde im äußersten Westen der Slowakei, direkt an der Grenze zu Österreich. Sie liegt an der March, gegenüber Angern, etwa 15 Kilometer von Malacky und 35 Kilometer von Bratislava entfernt. Der Ort wurde erstmals 1301 erwähnt, fällt aber erst 1557 in die schriftlichen Aufzeichnungen. Im 16. Jahrhundert siedelten kroatische Kolonisten an, und 1870 wurde eine Zuckerfabrik eröffnet, die zeitweise die größte der Welt war. Der westlichste Punkt der Slowakei befindet sich an einem Mäander der March. Die Entfernung zu dem östlichsten Punkt bei Nová Sedlica beträgt etwa 428 Kilometer. Zudem gibt es einen Grenzübergang zwischen Angern und Záhorská Ves, der von einer Fahrzeugfähre bedient wird. Ein Projekt für eine Autobrücke über die March wurde 2015 aufgrund einer negativen Kosten-Nutzen-Rechnung abgelehnt. In der Gemeinde ist der westlichste Punkt der Slowakei zu finden. Von dort aus hat man einen weiten Blick über die March. Die Umgebung umfasst die Grenze zu Österreich und die Nachbargemeinden wie Angern. Die historische Bedeutung des Ortes wird durch den Roman „Der Abgrund“ von Oskar Maria Graf unterstrichen, in dem die Flucht von Schutzbündlern nach dem Februarkampf 1934 erzählt wird.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in der Slowakei
Ort
Okres Malacky
Seehöhe
145 m

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