📷 Bild: Wikimedia Commons
château de la Motte
Ruine in Frankreich
Der Château de la Motte war ein verlorengegangenes Schloss in Vannes, dem historischen Zentrum des Départements Morbihan. Es stand ursprünglich an der Nordseite der ersten Stadtmauer, direkt an der Turm Notre-Dame. Das Schloss wurde mehrfach wieder aufgebaut und diente als Residenz der Könige und Comtes von Vannes, als Bischofsresidenz und später als Präfektur. Das Schloss war bis ins 10. Jahrhundert eine wichtige Residenz der Macht. Es wurde im 6. Jahrhundert als Wohnsitz des Königs Eusèbe genutzt. Nach dem Zerstörung durch die Normannen im 10. Jahrhundert wurde es von den Ducs wiederhergestellt und von Pierre Mauclerc und Jean Ier bewohnt. 1532 wurde es als Bischofsresidenz genutzt und war Ort der „Lettre de Vannes“, die den Anschluss der Bretagne an Frankreich verlangte. Das Schloss war bis 1791 Sitz der Bischofsresidenz und wurde 1800 zur Präfektur des Départements Morbihan. 1867 wurde es teilweise abgerissen, um die Straße rue Billault zu bauen. Die Reste des Schlosses sind heute noch in der Stadt sichtbar, etwa in der rue Billault und dem Hôtel de France.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine
- Ort
- Vannes
In der Nähe
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