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Burg Wittmund
spätmittelalterliche Burg und späteres Schloss der ostfriesischen Häuptlinge von Wittmund im Nordwesten von Niedersachsen
Die Burg Wittmund liegt im Nordwesten Niedersachsens und war eine spätmittelalterliche Burg, die später zum Schloss der ostfriesischen Häuptlinge von Wittmund wurde. Sie stand im Besitz der Familie Attena, die 1461 ihre eigene Burg in Wittmund errichtete. Die Anlage wurde 1537 durch einen Blitzschlag zerstört, doch bis 1555 wurde sie wieder aufgebaut. 1764 ließ Friedrich der Große das Schloss samt Befestigung schleifen, wobei der innere Wall erhalten blieb. Die Burg war ein bedeutendes Zentrum der ostfriesischen Herrlichkeit und verfügte über eine komplexe Befestigung. Das Schlossgelände umfasste ein rechteckiges Areal von etwa 89 × 85 Meter. Im Norden blieb ein 25 Meter breiter und sieben Meter hoher Innenwall erhalten. Die Anlage enthielt ein vierflügeliges Schlossgebäude, das im Hausteich stand, sowie einen runden Turm mit neun Metern Durchmesser. Zugbrücken und Bastionen flankierten die verschiedenen Wälle und Gräben. Vor Ort erwartet man eine gut erhaltene Befestigungsanlage mit einem Innenwall, der noch heute sichtbar ist. Die Anlage umfasst ein großes Areal mit Wassergraben im Süden und Südosten, der in eine Grünanlage integriert ist. Die Ruine bietet einen guten Einblick in die militärische Struktur der Zeit und die Geschichte der Region. Die Umgebung ist geprägt von der Landschaft Ostfrieslands und der historischen Bedeutung der Burg.
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- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Wittmund
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