📷 Bild: Wikimedia Commons
Fort de Montrouge
militärische Befestigungsanlage bei Paris
Das Fort de Montrouge ist eine militärische Befestigungsanlage südlich von Paris, in der Gemeinde Arcueil im Département Val-de-Marne. Es liegt etwa acht Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und wurde ursprünglich als Teil der Thiersschen Stadtbefestigungen zwischen 1841 und 1844 errichtet. Die Anlage wird heute von der Gendarmerie nationale genutzt und dient als Sitz des Établissement Technique Central de l’Armement. Das Fort war während des Deutsch-Französischen Krieges 1871 von preußischen Truppen beschossen worden. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges diente es als Ort der Hinrichtung von Kollaborateuren, darunter der Schriftsteller Robert Brasillach und der Fußballer Alexandre Villaplane. Bekanntester Häftling war Marschall Philippe Pétain, der hier einige Wochen lang inhaftiert war. Bis 1949 wurden zehn Kollaborateure in der Anlage exekutiert. Die Anlage umfasst verschiedene Räume und Gebäude, die heute für militärische Zwecke genutzt werden. Von hier aus haben Besucher Ausblicke auf die Umgebung, darunter die Stadt Arcueil und Teile des Île-de-France-Gebiets. Die Anlage ist Teil der nationalen Datenbank der Denkmäler und hat eine historische Bedeutung durch ihre Rolle in verschiedenen Kriegen und politischen Ereignissen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Arcueil
- Denkmalstatus
- Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich
In der Nähe
- château des Guise797 m
- porte d'Orléans1.6 km
- porte de Montrouge1.8 km
- porte de Châtillon1.9 km
- château de Garlande1.5 km
- porte d'Arcueil1.8 km
QR-Code