📷 Bild: Wikimedia Commons
Acâș
Gemeinde in Rumänien
Acâș liegt am nordöstlichen Rand der Ungarischen Tiefebene, im historischen Stuhlbezirk Tasnád des Szilágy Komitats. Der Ort befindet sich im Süden des Kreises Satu Mare am linken Ufer des Flusses Crasna, an der Europastraße 81 und der Bahnstrecke Carei–Zalău. Er liegt etwa 17 Kilometer östlich der Kleinstadt Tășnad und 30 Kilometer südwestlich der Kreishauptstadt Satu Mare. Die Gemeinde ist bekannt unter der deutschen Bezeichnung Akoschen. Der Ort wurde erstmals 1421 in einer Urkunde als Stadt erwähnt und war Teil des ungarischen Niederadels, insbesondere des Adelsgeschlechts Ákos. Im 15. bis 17. Jahrhundert entwickelte sich Acâș zu einem bedeutenden Ort, der jedoch im 18. Jahrhundert an Bedeutung verlor. 1920 fiel der Ort nach dem Friedensvertrag von Trianon an Rumänien. Die mittelalterliche Geschichte ist eng mit dem Kloster verbunden, das 1342 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das Kloster Ákos ist das zentrale Bauwerk der Gemeinde. Die Klosterkirche ist ein romanisches Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert und gilt als eines der besterhaltenen Bauten mittelalterlichen Ungarns. Sie ist eine dreischiffige Basilika mit zwei Türmen im Westen. Die Kirche wurde im 19. Jahrhundert durch Erdbeben und Feuer zerstört und restauriert. Die Ausstattung umfasst Schmiedeeiserne Leuchter, eine Orgel und zwei Glocken aus dem 18. und 20. Jahrhundert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die orthodoxe Kirche, ein Holocaust-Mahnmal und Wohnbauten im österreichisch-ungarischen Stil.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Satu Mare
- Adresse
- Com. Acas, Str. Principala, nr. 129, cod postal 447005
- Seehöhe
- 136 m
- Website
- http://www.primariaacas.ro/
In der Nähe
- Biserica Reformată din Acâș2.1 km
- Supur8.3 km
- Craidorolț8.3 km
- Bildegg8.5 km
- Săcășeni10.4 km
- Terebești15.7 km
QR-Code