Burg Rietberg
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Rietberg war ein Schloss der Grafen von Rietberg und stand an der Stelle des späteren Franziskanerklosters in der Stadt Rietberg. Sie war eine Erdhügelburg in Form einer Motte, die im sumpfigen Bogen der Ems lag. Die Anlage war strategisch an einem Schnittpunkt zwischen dem gräflichen Einflussbereich und den Bistümern Münster, Paderborn und Osnabrück. Sie wurde 1124 zerstört und 1141 wieder aufgebaut. Die Burg war bis 1353 Sitz der Grafen von Rietberg und diente als Hauptsitz nach der Erbteilung zwischen Gottfried III. und Konrad I. 1353 wurde eine neue Burg errichtet, die bis Anfang des 19. Jahrhunderts die Residenz der Rietberger Landesherren war. In der Nähe der alten Burg entstand eine Siedlung, die 1374 Stadtrecht erhielt. Die alte Burg diente als Witwensitz und für Verwaltungszwecke. 1619 wurde an der Stelle des alten Burgsitzes ein Franziskanerkloster gegründet. Die alte Burg Rietberg war Teil der Geschichte der Stadt Rietberg und stand im Zentrum der regionalen Machtstruktur. Die Anlage war durch Mauern und Wälle geschützt und lag im sumpfigen Gelände der Ems. Die neue Burg wurde 1353 errichtet und war bis ins 19. Jahrhundert die Residenz der Rietberger Landesherren. Die Siedlung um die alte Burg entwickelte sich zu einer Stadt mit Stadtrecht. Das Franziskanerkloster wurde 1619 an der Stelle der alten Burg gegründet.
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- Art
- Burg
- Ort
- Rietberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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