📷 Bild: Wikimedia Commons
Ruine Werberg
Burgruine in Deutschland
Die Ruine Werberg ist eine Schutzburg des Klosters Fulda aus dem 13. Jahrhundert. Sie liegt im Landkreis Bad Kissingen in der Gemeinde Wildflecken im bayerischen Unterfranken. Die Burgstelle befand sich auf einem Burgfelsen mit einer Höhe von 530 Meter über dem Meeresspiegel. Die Ruine steht heute im Truppenübungsplatz Wildflecken und ist in einem Sperrgebiet, weshalb sie nur in Ausnahmefällen besichtigt werden kann. Die Burg wurde 1260 erstmals erwähnt und diente dem Schutz Fuldas vor Angriffen aus Würzburg und dem Raubrittertum. Sie war bis 1403 Amtssitz im Amt Werberg. Zwei Belagerungen sind bekannt: 1351 eroberte Hermann von Henneberg die Burg, und 1403 erhielt Fürstabt Heinrich von Fulda sie zurück. 1444 wurde die Burg durch den Würzburger Bischof Gotfrid von Limburg zerstört. Heute sind nur Mauerreste und ein Halsgraben übrig geblieben. Die Ruine Werberg ist als Baudenkmal und Bodendenkmal vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege erfasst. Die Mauerreste erreichen eine Höhe von etwa 1,5 Metern. Die Ruine liegt in der Nähe der Wüstung Werberg und ist Teil der Landschaft des Truppenübungsplatzes Wildflecken. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Rhön und die umliegenden Gebirgsregionen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Wildflecken
- Adresse
- Dorfstelle Werberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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