Ruine Fürstenstein

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Kanton Basel-LandschaftBezirk Kanton Basel-Landschaft

Ruine Fürstenstein

Archäologische Stätte mit Burgruine in Ettingen im Kanton Basel-Landschaft, Schweiz

Die Ruine Fürstenstein ist eine Höhenburg aus dem Mittelalter, die sich auf einem Felsgrat von 590 m ü. NN befindet. Sie liegt südwestlich von Ettingen und südöstlich von Hofstetten-Flüh, am Eingang des Wallentales. Der Felsgrat ist aus Kalkstein gebildet und war ursprünglich so schmal, dass eine Höhenburg dort kaum erwartet werden würde. Der Zugang erfolgt vom südöstlichen Ende des Felsgrates, der etwas breiter ist als der Rest. Die Anlage besteht aus Mauerresten, die aus unbehauenen Kalksteinbrocken errichtet wurden. 1412 sind zwei Häuser erwähnt, und die Mauerreste sind vor allem am östlichen Ende des Felsgrates zu finden. Ein Torbau lag am Fuße der Burg, und eine aus dem Fels geschlagene Treppe führte zu höheren Teilen. Südlich der Burg gab es terrassierte Flächen, die für Ökonomiebauten genutzt wurden. In der südlichen Felswand sind verwaschene Löcher sichtbar, die möglicherweise Balkenlöcher darstellen. Die Ruine wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Rotberg gegründet, die die Region beherrschten. 1302 wurde sie als bischöfliches Lehen an die Rotberger vergeben. Im Jahr 1411 wurde die Burg von Katharina von Burgund und Basel zerstört, nachdem sie von Heinrich zu Rhein und Rudolf von Neuenstein angegriffen worden war. 1515 wurde die Ruine an Solothurn verkauft. Die Anlage ist heute ein Teil der Landschaft und bietet Ausblicke auf das Wallental.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Ettingen
Adresse
Felsentorweg 1.1, 4107 Ettingen
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung

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