Hoher Gleirsch

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WanderzieleTirolBezirk Tirol

Hoher Gleirsch

Berg im Karwendel in Tirol

Der Hohe Gleirsch ist ein 2492 Meter hoher Berg im Karwendel in Tirol. Er liegt südöstlich von Scharnitz, an der Nordgrenze des Gemeindegebiets Innsbruck. Der Berg ist der westlichste Gipfel der Gleirsch-Halltal-Kette und wird von steilen Felswänden nach Norden sowie Schutthalden nach Südwesten begrenzt. Oberhalb des Gleirschtals dominieren Schrofengelände und Latschengürtel das Gelände, während südöstlich das Gleirscher Riegelkar und weiter östlich die Riegelkarspitze und Jägerkarspitze liegen. Der Hohe Gleirsch wird über den Normalweg von der Amtssäge im Gleirschtal ausgestiegen. Der Anstieg über die Südwestflanke und das obere Riegelkar hat den Schwierigkeitsgrad I (UIAA). Im Winter ist eine Skitour möglich. Auf der Nordseite gibt es Kletterrouten der Schwierigkeitsgrade III bis V. Die Erstbesteigung erfolgte 1859 durch mehrere Bergsteiger, die auch geologische und botanische Studien durchführten. Die Nordwände wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erschlossen, darunter von Otto Herzog und Gustav Haber. Der Hohe Gleirsch bietet einen Ausblick auf das Hinterautal und das Gleirschtal. Die Nordseite ist durch steile Wandabbrüche geprägt, die für Kletterer interessant sind. Die Südwestflanke führt über das Riegelkar zum Gipfel. Die Umgebung umfasst das Isartal sowie die Gleirsch-Halltal-Kette. Die Gegend ist für ihre Felsformationen und Schutthalden bekannt, die den Berg charakterisieren. Die Wanderung vom Gleirschtal zur Amtssäge ist der Zugangspunkt für den Normalweg.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Scharnitz
Seehöhe
2492 m

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