Burgruine Windegg

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OberösterreichBezirk Oberösterreich

Burgruine Windegg

Burg in Österreich

Die Burgruine Windegg liegt auf einem Felssporn im Mühlviertel, etwa 3 km nördlich von Schwertberg. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und war bis ins 16. Jahrhundert in Privatbesitz. Die Burg wurde 1675 zur Ruine, da sie nach dem Tod des letzten Besitzers nur noch als Speicher genutzt wurde. Heute ist sie in Privatbesitz und dient als Veranstaltungsort. Die Burg war im 13. Jahrhundert von den Lengenbacher Ministerialen erbaut und wurde im 14. Jahrhundert von den Herren von Kapellen übernommen. 1557 kaufte Christoph von Tschernembl die Burg und verband sie mit der Herrschaft Schwertberg. 1605 übernahm Georg Erasmus von Tschernembl die Burg und verlor sie 1620 aufgrund der Gegenreformation. 1675 begann der Verfall, und die Burg blieb bis 1899 im Familienbesitz. Die Burgruine steht auf 315 m ü. A. und besteht aus einer Hauptburg mit 1042 Quadratmetern und einer Vorburg von 3518 Quadratmetern. Der Bergfried ist 25 Meter hoch und hat eine Mauerstärke von 2,20 bis 2,50 Meter. Die Ostseite und die Ringmauer wurden seit 1980 instand gesetzt. Die Ruine dient heute als Veranstaltungsort, und im Bergfried finden jährlich Kunstausstellungen statt. Unterhalb der Ruine liegt das Kulturhaus Lichtenwagner.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ruine, Burgruine
Ort
Schwertberg
Adresse
Windegg
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Burgruine Windegg (CC0-1.0)

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