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Gschwend
Gemeinde im Ostalbkreis in Baden-Württemberg
Gschwend ist eine Gemeinde im Ostalbkreis von Baden-Württemberg, gelegen zwischen Welzheimer Wald und Frickenhofer Höhe. Sie gehört zum Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und liegt an der „Gschwender“ Rot, einem Nebenfluss der Lein. Die Gemeinde grenzt an mehrere andere Gemeinden im Ostalbkreis und Schwäbisch Hall. Sie umfasst 85 Dörfer, Weiler und Höfe, darunter die ehemals selbstständigen Gemeinden Altersberg und Frickenhofen. Gschwend entwickelte sich durch seine verkehrsgünstige Lage zu einem Handelszentrum. Im 16. Jahrhundert wurde das Gericht zu Seelach hier verlegt, und ab 1760 fanden Jahrmärkte statt. 1857 ereignete sich ein Dorfbrand, der viele Gebäude zerstörte. Die Gemeinde wurde 1971 und 1972 durch Eingemeindungen erweitert und kam 1973 zum Ostalbkreis. Die heutige Gemeindeverwaltung wurde 2024 mit Jochen Ziehr neu besetzt. In Gschwend gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter die St.-Andreas-Kirche in Schlechtbach, die 1447 erbaut wurde, und den Hagbergturm, der mit 585,2 m der höchste Berg des Welzheimer Waldes ist. Im Ortsteil Frickenhofen steht ein Steinkreuz, das als Mahnmal für eine Sage aus dem 15. oder 16. Jahrhundert dient. Zudem gibt es das Heimatmuseum in Horlachen und den Walderlebnisweg. Die Gemeinde ist auch für den Garbenwagen, einen traditionellen Erntefestbruch, bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Ostalbkreis
- Seehöhe
- 484 m
- Website
- http://www.gschwend.de
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