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Albeř
Albeř ist ein Ortsteil der Stadt Nová Bystřice und liegt zwei Kilometer nordöstlich davon. Der Ort gehört zum Okres Jindřichův Hradec und ist als Längsangerdorf angelegt. Er erstreckt sich zwischen dem Steinberg und den Ausläufern des Kreuzbergs entlang des Baches Dračice im Naturpark Česká Kanada. Nordöstlich von Albeř befindet sich der Teich Osika. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1175 wurde er erstmals erwähnt, und 1487 kam er an die Herrschaft Neubistritz. 1811 errichtete Theresia von Trauttmannsdorff ein Eisenwerk, das 1855 geschlossen und durch ein Sägewerk ersetzt wurde. 1919 wurde Albeř Teil der Tschechoslowakei, und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Bewohner vertrieben. 1976 wurde der Ort in Nová Bystřice eingemeindet. In Albeř gibt es die neuromanische Kapelle Mariä Himmelfahrt, die 2009 rekonstruiert wurde, sowie Kreuzwegstationen, die 1918 zerstört wurden. Der Meridianstein von Theresienthal und das Schlösschen Terezín sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Ansiedlung Terezín gehört zum Ort. Die Bevölkerungszahl betrug 2001 86 Häuser.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeindeteil in Tschechien, Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Nová Bystřice
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