📷 Bild: Wikimedia Commons
Haus Portois & Fix
Haus in Landstraße (7763)
Das Haus Portois & Fix wurde 1899–1901 in der Landstraße, an der Ungargasse 59–61, errichtet. Es ist das erste Bauwerk des Architekten Max Fabiani in Wien und gilt als eines seiner Hauptwerke. Das Gebäude steht im 3. Wiener Gemeindebezirk und ist ein Beispiel für die architektonischen Entwicklungen der Schule Otto Wagners, zu der Fabiani 1894–1896 gehörte. Das Gebäude ist als Wohn- und Geschäftshaus konzipiert und zeigt eine neue Form der Aufteilung zwischen Geschäfts- und Wohnzone. Die Fassade besteht aus farbigen Fliesen in zwei Grüntönen, die ein flächiges Muster bilden. Die Pyrogranitfliesen stammen aus der Keramikwerkstätte Zsolnay in Fünfkirchen. Die Fassadengestaltung ähnelt dem Majolikahaus Wagners, allerdings mit einer anderen Ornamentik, die aus den Fliesen selbst resultiert. Das Haus verfügt über eine zweigeschoßige Sockelzone, die ursprünglich mit schwedischem Granit verkleidet war. Drei Obergeschoße mit je elf Fensterachsen sind mit Fliesen verkleidet, während ein zurückgesetztes Dachgeschoß mit schmiedeeisernem Traufgitter versehen ist. Die Rhythmik der Fassade wird durch regelmäßig angeordnete Fenster und Metallverkleidung ergänzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Wohngebäude
- Ort
- Landstraße
- Adresse
- Ungargasse 59-61
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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