Worpsweder Käseglocke

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Worpsweder Käseglocke

Wohnhaus im Künstlerdorf Worpswede in Niedersachsen

Das Wohnhaus in Worpswede, das heute als Museum für angewandte Kunst und Kunsthandwerk dient, wurde 1926 nach Plänen von Bruno Taut von Edwin Koenemann erbaut. Es hat eine ungewöhnliche Iglu-Form und wurde 1996 unter Denkmalschutz gestellt. Die Renovierung erfolgte von 1995 bis 2001, wobei die Originalfarben und Materialien wiederhergestellt wurden. Das Museum präsentiert Werke von Worpsweder Künstlern und Kunsthandwerkern, darunter Möbel und Plastiken von Bernhard Hoetger sowie Entwürfe Heinrich Vogelers. Die Räume sind so eingerichtet, dass der Eindruck eines Wohnhauses erhalten bleibt. Im Erdgeschoss finden sich Wohn- und Essbereiche, während das Obergeschoss mit Atelieraum und weiteren Räumen ausgestattet ist. Die um 1931 entstandene Gartenanlage umfasst expressionistische Mauerfragmente und Grottenbauten aus Fehlbrandstücken. Auf dem Gelände stehen weitere denkmalgeschützte Gebäude, darunter ein Nurdach-Haus und ein Tipi, das heute als Aufbewahrungsort für Heizmaterial dient. Das Museum wird ausschließlich ehrenamtlich betreut.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Einfamilienwohnhaus
Ort
Worpswede

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