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Franziskanerkloster Rheda-Wiedenbrück
Kirchengebäude in Rheda-Wiedenbrück
Das Franziskanerkloster Wiedenbrück liegt im Stadtteil Wiedenbrück der Stadt Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen. Es wurde 1644 von dem Fürstbischof Franz Wilhelm Graf von Wartenberg gegründet und war bis 2020 bestehend. Die Klosteranlage ist über einen begehbaren Klosterbogen mit der Marienkirche verbunden. Die Franziskaner übernahmen hier die Seelsorge und betreuten Wallfahrer sowie die katholische Gemeinde. Das Kloster war bis 2020 ein zentraler Ort für seelsorgerische Arbeit, Bildung und kulturelle Aktivitäten. Es war bis 1875 ein wichtiger Standort für die Franziskanerprovinz Saxonia und beherbergte bis 1945 eine Sanitätseinheit. 1995 wurde ein Teil des Gebäudes als Jugendgästehaus umfunktioniert. Die Franziskaner verließen das Kloster 2020 aufgrund von Nachwuchsmangel, wodurch die Anlage nun für spirituelle und kulturelle Begegnungen genutzt wird. Die Anlage umfasst heute eine Klosterkirche, ein Franziskushaus und das Franziskaner-Missionsverein-Zentrum. Der Klosterbogen ermöglicht einen Blick auf die Marienkirche, und die Räume sind für Veranstaltungen und Begegnungen zugänglich. Die Umgebung umfasst die historischen Gebäude der Stadt sowie die Marienkirche, die seit 1470 besteht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Rheda-Wiedenbrück
In der Nähe
- St. Marien82 m
- Pulverturm521 m
- Wiedenbrück655 m
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