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Libín
Gemeinde in Tschechien
Libín ist eine Gemeinde im Okres České Budějovice in Südböhmen. Sie liegt acht Kilometer südwestlich von Třeboň und befindet sich im Tal des Baches Spolský potok. Die Gemeinde grenzt an mehrere Orte, darunter Vranín, Domanín und Slavošovice. Im Norden und Nordosten liegen Höhenzüge wie der Vranín und Džbány, während im Süden und Südwesten Teiche wie Prostřední rybník und Benátský rybník sowie der Ort Ledenice liegen. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. 1366 wurde das Dorf von Johann von Landstein an die Familie Rosenberg verkauft, und 1440 ging es an das Augustiner-Chorherrenstift Wittingau. Nach der Säkularisation 1567 blieb es in der Herrschaft Wittingau. Im 19. Jahrhundert war Libín zwischen dem Gut Wittingau und der Stadt geteilt. 1948 wurde die Gemeinde dem Okres Třeboň zugeordnet, 1961 kam sie zum Okres České Budějovice zurück. In Libín gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kirche Herz Jesu und Gehöfte im Bauernbarockstil sind besonders. Der Teich Spolský rybník, der seit 1372 existiert, ist ein beliebtes Erholungsgebiet mit 180 Ferienhäusern. Das Naturschutzgebiet V Rájích schützt ein Torfmoor mit fleischfressenden Pflanzen. Zudem gibt es die Mühle Spolský Mlýn, die heute ein Sägewerk ist, und den Naturlehrpfad von Spolí zum Teich Svět.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres České Budějovice
- Seehöhe
- 457 m
- Website
- http://www.obeclibin.cz
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