📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Eichelsheim
Burg in Baden-Württemberg, Deutschland
Die Burg Eichelsheim, auch Veste Mannheim genannt, war eine Zollburg im heutigen Mannheimer Stadtteil Lindenhof. Sie lag am Stephanienufer am Rhein und war 1265 erstmals als Zollstätte erwähnt. Die Anlage wurde 1353 begonnen und wuchs im Laufe der Jahrhunderte. Sie war zudem Prägestätte des „Mannheimer Pfennigs“. Die Burg spielte in der Geschichte mehrfach eine Rolle. 1416 bis 1419 hielt der Pfälzer Kurfürst Ludwig III. den Gegenpapst Johannes XXIII. hier gefangen. 1622 wurde sie im Dreißigjährigen Krieg angegriffen und brannte aus. 1688 ging sie während des Pfälzischen Erbfolgekrieges vollständig zugrunde. 1736 wurde die Ruine erneut befestigt, doch 1765 zerstörte ein Hochwasser die Uferschutzmauer. Heute sind keine sichtbaren Reste der Burg vorhanden. Die Eichelsheimer Straße trägt den Namen seit etwa 1900. Am Rheinufer erinnert ein Mauerrest und eine Gedenktafel an die Burg. Ein Themenschild am Stephanienufer listet die Chronologie der Zollburg Eichelsheim stichwortartig auf.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Mannheim
- Erbaut
- 1353
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