Illingheimer Höhle
Höhle in Deutschland
Die Illingheimer Höhle liegt östlich von Amecke im Stadtgebiet von Sundern im Sauerland. Sie befindet sich im Kalkstein-Bergrücken Sümpfel, einem mit Laubwald bedeckten Gebiet, das zu einem Naturschutzgebiet gehört. Die Höhle entstand im Hellefelder Kalk, der sich in Kalklinsen in der Region um Amecke, Sundern und Westenfeld befindet. Der Berg Sümpfel ist eine solche Kalklinse. Die Höhle wurde 1851 bei Steinbrucharbeiten entdeckt und 1855 sowie 1871 in naturwissenschaftlichen Zeitschriften beschrieben. Bis 1871 wurde sie als verstürzt angesehen, doch ab 2010 begannen erneute Sucheinsätze. Im Jahr 2012 wurde der Eingang gefunden, nachdem ein feuchter Bereich im Steinbruch aufgrund der konstanten Höhlenlufttemperatur von 8 bis 9 °C erkannt wurde. Die Höhle erreicht eine Tiefe von 61 Metern und hat eine erforschte Länge von 120 Metern. In der Höhle gibt es Tropfsteingebilde wie Knöpfchensinter und Wandversinterungen. Knochenbruchstücke von eiszeitlichen Tieren wurden bereits 1851 und 2015 gefunden. Die Höhle hat ein V-förmiges Profil mit zwei Gängen, wobei der zweite Gang etwa 2 Meter unter der Erdoberfläche endet. Die Höhle ist als sinterreiche Halle mit viel Bruchmaterial bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Sundern
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