Kleinkastell „Am Eichkopf“
archäologische Stätte in Deutschland
Das Kleinkastell „Am Eichkopf“ ist ein römisches Kastell im Obergermanischen Limes, das heute als Bodendenkmal in der Wetterau im hessischen Wetteraukreis liegt. Es befindet sich südlich von Langenhain-Ziegenberg, im Ortsteil Ober-Mörlen, auf dem nördlichen Ausläufer des Eichkopfs. Die Anlage war Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, das 2005 verliehen wurde. Die Überreste sind nur noch schwach im Gelände erkennbar und wurden 1896/97 von der Reichs-Limeskommission untersucht. Das Kastell ist als Wp 4/19* bekannt und war Teil der Limesanlagen zwischen dem Kastell Langenhain und dem Kleinkastell Am Eichkopf. Etwa 50 Meter südlich des Kastells liegt ein Sendebunker, der dem ehemaligen Führerhauptquartier Adlerhorst zugehörig ist. 100 Meter östlich sind noch Schützengräben des Truppenübungsplatzes sichtbar. Die Anlage ist als UNESCO-Welterbe und Bodendenkmal geschützt, wobei Funde und Forschungen nur mit Genehmigung durchgeführt werden dürfen. Die Anlage bietet Einblick in die römische Militärstruktur und die räumliche Anordnung der Limesanlagen. Die Überreste sind im Gelände leicht zu erkennen, wobei die genaue Ausrichtung und Struktur der Anlage durch archäologische Untersuchungen von 1896/97 bekannt sind. Die Lage des Kastells am Rand eines ehemaligen Truppenübungsplatzes und die Nähe zu anderen Limesanlagen wie dem Kastell Langenhain unterstreichen seine strategische Bedeutung. Die Umgebung zeigt Spuren der militärischen Nutzung und der römischen Präsenz in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Hessen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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