Kloster Pontigny

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KlosterBourgogne-Franche-ComtéBezirk Bourgogne-Franche-Comté

Kloster Pontigny

Kloster in Frankreich

Das Kloster Pontigny liegt am Flüsschen Serein in der Region Bourgogne-Franche-Comté, etwa 20 km nordöstlich von Auxerre und 13,5 km von der Grenze zur Region Grand Est entfernt. Es ist eine ehemalige Primarabtei des Zisterzienserordens und wurde 1114 unter Abt Hugo von Mâcon gegründet. Die Abtei war Teil der Grafschaft Auxerre und war im 12. Jahrhundert noch nicht Teil Burgunds. Die Kirche, die heute noch steht, ist die größte erhaltene Abteikirche der Zisterzienser und wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Die Kirche aus Kalkstein ist 108 m lang und 25 m breit. Sie wurde im 12. Jahrhundert gebaut und hat eine romanische sowie gotische Ausgestaltung. Die Kirche besitzt spitzbogige Kreuzgratgewölbe und ein polygonaler Chor mit Strebewerk. Die Wände und Gewölbe sind weiß gehalten, was dem Erscheinungsbild der Zisterzienser entspricht. Die Klostergebäude befanden sich auf der Nordseite der Kirche und folgten den Ordenstraditionen. In Pontigny wurden bedeutende Persönlichkeiten beigesetzt, darunter Adela von Champagne und Edmund Rich. Das Kloster war auch ein Zufluchtsort für Theologen wie Stephen Langton und Edmund Rich. Zudem war es ein Ort der kulturellen Begegnungen, an dem Intellektuelle wie Thomas Mann und Simone de Beauvoir teilnahmen. Das Kloster war auch ein Anlaufpunkt auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Abtei, Zisterzienserkloster
Ort
Pontigny
Erbaut
1114
Baustil
Zisterzienserarchitektur
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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