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Schloss Forchtenau
Schloss in Aurolzmünster, Oberösterreich, Österreich
Das Schloss Forchtenau war ein ehemaliges Residenzschloss in der Ortschaft Forchtenau, die zur Marktgemeinde Aurolzmünster im Bezirk Ried in Oberösterreich gehört. Der 1150 erstmals erwähnte Sitz Aygling wurde im 15. Jahrhundert verlassen und 1404 durch den Lehensinhaber Georg Ahaimer wieder aufgebaut. Die Familie Tannberg besaß den Ort ab 1417, wobei der Name Vorichtenaw in Gebrauch kam. 1514 wurde Vorichtenaw als Sitz des Moritz von Tannberg genannt. 1676 erwarb Graf Ferdinand Franz Albrecht von der Wahl den Besitz, und 1721 wurde das Schloss in einem historischen Werk beschrieben. 1750 wurde Forchtenau abgetragen, und bis 1832 war nur noch das herrschaftliche Meyerhause erhalten. Der Ort Forchtenau war Teil einer weitläufigen Parkanlage zwischen dem Schloss Forchtenau und dem Schloss Aurolzmünster, das etwa einen Kilometer entfernt liegt. In der Ortschaft gab es 1912 zwei Mühlen, darunter die ehemalige Schlossmühle im Besitz des Grafen Arco-Valley und die Zwoamühl, wo neben der Kunstmühle auch Getreidehandel betrieben wurde. Die Sage der Wilden Jagd ist an der ehemaligen Standort des Schlosses zu lesen. Der frühere Meierhof, das Hausnummer 41, ist bis heute erhalten geblieben. Seine Bauformen ähneln jenen von Schloss Hackledt, das neun Kilometer entfernt liegt. Die Geschichte des Schlosses ist in der Literatur von Norbert Grabherr dokumentiert, der Burgen und Schlösser in Oberösterreich beschreibt.
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- Art
- Schloss, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Aurolzmünster
In der Nähe
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