Burgruine Schmirnberg

📷 Bild: Wikimedia Commons

BurgenSteiermarkBezirk Leibnitz

Burgruine Schmirnberg

Burg in Österreich

Die Burgruine Schmirnberg liegt auf einer kleinen bewaldeten Kuppe in einem nach Norden abfallenden Waldgelände in der Südsteiermark, nahe der slowenischen Grenze. Sie war einst Teil des ehemaligen Gemeindegebiets von Schloßberg und umfasste das Leutschacher Gebiet sowie Gebiete westlich und südlich des Poßruck-Hügelkammes. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert von den Spanheimern erbaut und 1100 als Schenkung an das Kloster St. Paul übergeben. Die Burg war bis 1621 im landesfürstlichen Besitz und wurde im 17. Jahrhundert von den Stubenbergern und später von der Familie Schönborn verwaltet. Sie war bis 1443 ein Teil der Herrschaft der Cilliern und wurde 1445 zur landesfürstlichen Lehens- und Pfandherrschaft mit Gerichtsbarkeit erhoben. 1575 wurden neue Gewölbe und Speicher errichtet, und 1596 diente die Burg als Kreidfeuerwarnstation gegen die Türkengefahr. Die Ruine umfasst noch Reste der Mauern, die bis zu 2,5 m stark waren, sowie Reste einer Kapelle mit dem Patrozinium Mariä Verkündigung. Die Umgebung umfasst das Dorf Leutschach, das 1575 als Markt selbstständig wurde, sowie die Nachbarn Faal, Wildhaus, Trautenburg und Arnfels. Die Burg war in der Geschichte mehrfach verändert und verliehen, bis sie schließlich zur Ruine verfiel.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burgruine
Ort
Leutschach an der Weinstraße
Quellen:Burgruine Schmirnberg (CC0-1.0)

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