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Morés
Gemeinde in Spanien
Morés liegt im Westen der Provinz Saragossa, in der Autonomen Region Aragonien im Nordosten Spaniens. Der Ort befindet sich auf dem Ostufer des Río Jalón, etwa 78 km südwestlich von Saragossa. In der Region dominieren die Serranía Celtibérica, eine bergige und ländliche Landschaft. Die Gemeinde umfasst zudem den Weiler Purroy, der mit etwa 30 Einwohnern kleiner ist. Die Gegend ist von sanften Hügeln und flachen Tälern geprägt. Der Name Morés geht auf die arabisch-maurischen Eroberungen im 8. Jahrhundert zurück. Die Region war bis ins 12. Jahrhundert von den Mauren besetzt, bis sie durch die Reconquista von Alfons I. von Aragón befreit wurde. In der Folgezeit war das Gebiet zwischen den Königreichen Aragón und Kastilien umstritten, bis es 1454 endgültig Aragón zugeschlagen wurde. Die Geschichte des Ortes ist eng mit den spanischen Konflikten und Eroberungen verbunden. Morés ist vor allem durch seine religiösen Bauwerke bekannt. Die Iglesia de la Asunción, eine dreischiffige Kirche aus dem 18. Jahrhundert, wurde im Mudéjar-Stil aus Ziegelsteinen errichtet und ist der Himmelfahrt Mariens geweiht. Daneben gibt es nur wenige historische Funde, da die maurische Festung, die einst im Gebiet stand, im Jahr 1411 zerstört wurde. Die Landschaft um Morés ist geprägt von trockenen Tälern und alten Landwirtschaftsflächen.
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- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Saragossa
- Seehöhe
- 443 m
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