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Burgruine Gleiß
Burgruine in Niederösterreich
Die Burgruine Gleiß ist eine abgegangene Höhenburg auf einem Konglomeratfels am rechten Ufer der Ybbs. Sie liegt in der Eisenwurzen in Niederösterreich, in der Ortschaft Gleiß der Gemeinde Sonntagberg. Die Ruine befindet sich 2,4 km nordwestlich vom Hauptort Sonntagberg. Sie war einst Teil der Herrschaft Gleiß, die im 10. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Burgruine hat eine lange Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. 993 schenkte Kaiser Otto III. drei königliche Hufen an dem Ort, wo der Slawe Gluzo lebte. Im 12. Jahrhundert war Graf Gero von Seeburg und Gleiß bekannt. Die Herrschaft wurde im 14. Jahrhundert von Heinrich VI. von Walsee-Enns erworben. 1542 folgten die Freiherrn Hofmann, und 1576 wurde Daniel Strasser, Bürgermeister von Steyr, mit der Herrschaft Gleiß belehnt. Die Burg wurde 1649 von Matthäus Merian abgebildet und 1806 im Zweiten Napoleonischen Krieg von den Franzosen niedergebrannt. Die Ruine bietet einen Blick auf die Ybbs und die umliegende Landschaft. Die Gegend um Gleiß war bis ins 19. Jahrhundert von verschiedenen Adelsfamilien bewohnt. Die Burgruine ist Teil der Eisenwurzen, einer Region mit vielen Burgen. Die Geschichte der Herrschaft Gleiß ist eng mit der Geschichte der Region verbunden, und die Ruine ist ein Zeugnis der langen Besiedelungsgeschichte. Die Umgebung ist geprägt von der Natur und den historischen Spuren der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Sonntagberg
- Adresse
- Rotte Gleiß
- Erbaut
- 993
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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