Schloss Vaux-le-Vicomte

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Schloss Vaux-le-Vicomte

Schloss in Frankreich

Schloss Vaux-le-Vicomte liegt im Département Seine-et-Marne, Region Île-de-France, nahe Melun. Es wurde zwischen 1656 und 1661 im Auftrag von Nicolas Fouquet errichtet und gilt als Beginn des französischen barocken Klassizismus. Das Schloss und sein Park umfassen eine Fläche von 500 Hektar und sind durch die Planung von Louis Le Vau, André Le Nôtre und Charles Lebrun geprägt. Die Einweihung 1661 war prunkvoll, mit 6.000 Gästen und einem goldenen Tischgeschirr, das Ludwig XIV. verärgerte. Fouquet wurde daraufhin verhaftet, was später zur Legende von Ludwigs Neid führte. Das Schloss wurde später von verschiedenen Eigentümern weitergeführt und 1968 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute ist es in Privatbesitz und zieht jährlich über 300.000 Besucher an. Besucher können die Vorhöfe, das Corps de Logis und die Gärten erkunden. Die Anlage ist symmetrisch und axial angelegt, mit einer strengen Ordnung, die sich vom Schloss bis in den Park erstreckt. Im Schloss sind die Räume im Originalstil möbliert, und Besucher können den Dachstuhl der Kuppel und die Laterne besichtigen. Die Gärten sind im französischen Stil angelegt und beinhalten Wasserspiele, Skulpturen und einen Spiegelweiher.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Maincy
Erbaut
1656
Baustil
Klassische Architektur
Architekt
Louis Le Vau
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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