📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Lubomirski
Palast in Österreich
Das Palais Lubomirski war ein klassizistisches Biedermeierpalais auf der Mölker Bastei in Wien. Es stand an der Stelle, wo heute die Oppolzergasse verläuft, und lag auf erhöhtem Niveau. Das Gebäude erinnerte in Stil und Lage an das Palais Coburg am Parkring und das Palais Rasumofsky auf der Landstraße. Es bot einen weiten Blick auf das Josefstädter Glacis und die Alservorstadt. Das Palais war ein zentraler Treffpunkt für polnische Adelskreise in Wien, insbesondere unter Fürst Henryk Lubomirski (1777–1850). Es war bekannt für seine charakteristische Säulenhalle und zählte zu den sichtbaren Wahrzeichen der Basteien. 1853 übernahm August Graf Breuner-Enkevoirth das Palais, doch es wurde 1870 von der Wiener Baugesellschaft abgerissen. Das Palais war Teil der Mölker Bastei, einer einstigen Residenzzone für Adelsfamilien. Es war mit seiner Säulenhalle und dem Blick auf das Glacis und die Alservorstadt ein markantes Gebäude. Die Lage auf erhöhtem Niveau ermöglichte einen weiten Ausblick, was das Palais als sichtbares Zeichen der Basteien ausmachte. Die Verbindung zu polnischen Adelskreisen und die politische Bedeutung des Palais unter Lubomirski unterstreichen seine historische Rolle.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Wien
- Erbaut
- 1806
- Architekt
- Charles de Moreau
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