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Burg Fürstenberg
Burgruine in Rheindiebach
Die Burg Fürstenberg ist eine mittelalterliche Burgruine in Rheindiebach, einem Ortsteil von Oberdiebach im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie liegt auf 152 m ü. NN am Mittelrhein, 15 km östlich von Bingen. Die Höhenburg ist durch einen Halsgraben und eine Schildmauer geschützt, mit einer Brücke als Zugang. Von der Aussichtsterrasse bietet sich ein Blick über den Rhein bis zu den Burgruinen Nollig und Lorch sowie die Rebhänge des Rheingaus. Die Burg wurde 1219 errichtet, um kurkölnische Besitzungen zu sichern. Sie gehörte den Kurfürsten von der Pfalz ab 1410 und wurde mehrfach belagert. Im 16. Jahrhundert wurde ein Dreiviertelturm angebaut, um Feuerwaffen einzusetzen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1620 und 1632 erobert. 1689 zerstörten die Franzosen die Burg, wodurch sie zur Ruine wurde. Im 19. Jahrhundert gab es keinen Wiederaufbau, sodass das ursprüngliche Mauerwerk mit Putzresten erhalten blieb. Die Anlage besteht aus Schieferbruchsteinen und umfasst den Zwinger, den Bergfried, den Palas und die Ringmauer. Der Bergfried ist 26 m hoch und hatte ursprünglich nur einen Zugang in 12 m Höhe. Die östliche Flanke ist durch eine Ringmauer geschützt, und die Aussichtsterrasse bietet einen freien Blick über das Rheintal. Die Farbgestaltung der Anlage ist durch originelle Putzreste aus verschiedenen Epochen nachvollziehbar, mit Weißen, Roten, Gelben und Grauen Akzenten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Kulturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Oberdiebach
- Erbaut
- 1219
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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