Burg Regnéville

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Burg Regnéville

Burg in Frankreich

Die Burg Regnéville ist eine Ruine einer Niederungsburg aus dem 14. Jahrhundert in der Gemeinde Regnéville-sur-Mer im Département Manche. Sie liegt an der Mündung des Flusses Sienne und diente bis ins 17. Jahrhundert zur Verteidigung des Trockenhafens von Regnéville-sur-Mer, einem wichtigen Hafen der Halbinsel Cotentin. Die Anlage wurde im 17. und 18. Jahrhundert teilweise wieder aufgebaut, nachdem sie im Hundertjährigen Krieg beschädigt wurde. Heute gehört sie dem Département Manche und wird durch archäologische Arbeiten und Restaurierungen geschützt. Die Burg war mit einer kleinen Besatzung aus fünf bis sechs bewaffneten Männern und 15 Schützen verteidigt, was auf ein starkes Verteidigungssystem mit umlaufenden Wehrgängen schließen lässt. Verträge zwischen dem Landesherren und den Kommandanten sicherten den Sold. Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert errichtet, mit einer Kernburg im Osten und einem großen Turm im Nordwesten. Die Vorburg war ursprünglich der königliche Wohnsitz Karls des Bösen und blieb nach Kämpfen im Hundertjährigen Krieg in einem schlechten Zustand. Die Ruine bietet einen Blick auf das Seetor, das früher zum Hafen von Regnéville führte, und den Donjon, den Hauptturm der Burg. Der Turm hat einen rechteckigen Grundriss, dicke Mauern und eine Treppe, die bis ins 16. Jahrhundert datiert. Die Reste der Vorburg und des Donjons zeigen die architektonische Entwicklung der Anlage. Die Umgebung umfasst den Fluss Sienne und die Halbinsel Cotentin, die historische und kulturelle Bedeutung der Region widerspiegeln.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Regnéville-sur-Mer
Erbaut
1400
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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