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Roveredo
Gemeinde im Kanton Graubünden, Schweiz
Roveredo ist eine politische Gemeinde im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden. Sie liegt im unteren Misox, nahe Bellinzona, und besteht aus mehreren Fraktionen. Der Großteil der Gemeinde befindet sich links der Moesa, während rechts des Flusses Piazza, Beffeno und Carasole liegen. Das Gemeindegebiet umfasst fast 39 km², wovon 75 Prozent Wald und Gehölz sind. Die Gemeinde grenzt an San Vittore, Grono, Buseno, Bellinzona und Arbedo-Castione. Roveredo hat eine reiche Geschichte mit archäologischen Funden und einer langen politischen Entwicklung. Die Gemeinde war seit dem 11. Jahrhundert Teil des Hochgerichts Misox und wurde von den Freiherren von Sax verwaltet. Die Pfarrkirche S. Giulio wurde 1481 zur Pfarrkirche, und die Gemeinde war bis ins 18. Jahrhundert ein Zentrum künstlerischer Aktivitäten. Im 20. Jahrhundert wurde der Monte Laura zum beliebten Sommerort, und die Autostrasse A13 veränderte das Ortsbild stark. In Roveredo gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die katholische Pfarrkirche S. Giulio, eine spätklassizistische Friedhofshalle und mehrere Schalensteine. Die Gemeinde veranstaltet jährlich OpenArt und den Carnevale Lingera. Das Schulhaus Mondan wurde 1985–1987 errichtet und ist ein architektonisches Highlight. Die Gemeinde ist auch Sitz einer Oberstufenschule und des Kreisgerichts.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Kreis Roveredo
- Denkmalstatus
- Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
- Seehöhe
- 298 m
- Website
- https://www.roveredo.ch
In der Nähe
- Palazzo Trivulzio622 m
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- Region Moesa716 m
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