Schlotheim

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Städte & OrteNottertal-Heilinger Höhen

Schlotheim

Schlotheim liegt im Nordwesten des Thüringer Beckens, in hügeliger Landschaft, und ist Namensgeber des Schlotheimer Grabens. Das Ortsgebiet reicht bis in die südöstliche Abdachung des Dün und grenzt an Orte wie Bothenheilingen und Marolterode. Die beiden Weiler Mehrstedt und Hohenbergen gehören zur Ortschaft. Die Region ist geprägt von der Notter und dem Marolteroder Bach, die das Tal flankieren. Schlotheim war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt und hatte eine Wallburg südlich des Ortes. Die Burg wurde erstmals 974 erwähnt und war im 10. Jahrhundert Königshof mit Burg. Im Mittelalter entstand die Seilerei, die bis ins 19. Jahrhundert blühte. Die Stadt war bis 1989 in der Weberei und Seilerei bis zu 2500 Arbeitsplätze stark. 1897 wurde Schlotheim an das Eisenbahnnetz angeschlossen, das 100 Jahre später wieder abgeschaltet wurde. Die Stadtkirche St. Servator, ein romanischer Bau, wurde 1547 neu errichtet und später saniert. In Schlotheim sind mehrere Fachwerkhäuser und die Linkemühle erhalten. Das Schloss Schlotheim, errichtet 1768, diente nach dem Zweiten Weltkrieg als Gaststätte und beherbergt heute eine heiltherapeutische Einrichtung. Das Seilermuseum und das Extreme-Metal-Festival Party.San finden ebenfalls in Schlotheim statt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

Einwohner
3.618
Fläche
22,4 km²
Seehöhe
243 m
Bezirk
Nottertal-Heilinger Höhen

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