Orava-Stausee

📷 Bild: Wikimedia Commons

Žilinský kraj

Orava-Stausee

Stausee in der Slowakei

Der Orava-Stausee ist der größte See der Slowakei mit einer Fläche von 35,2 km². Er liegt im Norden des Landes und wurde zwischen 1941 und 1953 als Stromquelle gebaut. Die Biela Orava und die Czarna Orawa wurden durch einen Damm angestaut, wobei mehrere Ortschaften überflutet wurden. Der See reicht bis an die Grenze zu Polen. Der Stausee förderte die Entwicklung der Region zu einer beliebten Ferienregion mit Hotels, Pensionen und Wochenendhäusern. Ein neuer Ort, Ústie nad Priehradou, entstand auf Fluren der überfluteten Dörfer. Im Sommer gibt es Bootsfahrten zur Museumsinsel, die im Wasser liegt und eine Dauerausstellung der Orava-Galerie beherbergt. Im Winter kann die Insel über die Eisdecke erreicht werden, allerdings ist das Museum geschlossen. Von der Stadt Námestovo aus gelangt man über eine Brücke zum Ortsteil Slanická Osada. Die Museumsinsel ist über Bootsfahrten oder zu Fuß erreichbar, wenn der Wasserstand niedrig ist. Die Staumauer VD Orava ist 28 Meter hoch und bis zu 14 Meter dick. 1972 bis 1978 wurde eine zweite Staumauer in Tvrdošín gebaut, was ein zweites Wasserbecken entstand, an dem der Ort Štefanov nad Oravou liegt. Die Staudämme werden von der SVP betrieben.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stausee
Ort
Žilinský kraj
Erbaut
1954
Seehöhe
601 m

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