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Městské opevnění v Kouřimi
Das Městské opevnění in Kouřim umfasst eine umfassende Verteidigungsanlage, die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert gebaut wurde, um das mittelalterische Städtchen zu schützen. Die Anlage umschließt fast einen rechteckigen Stadtplan und besteht aus inneren und äußeren Mauern, Parkanlagen und Befestigungen. Die inneren Mauern entstanden im zweiten Halbjahr des 13. Jahrhunderts, während die äußeren Mauern und die spätegotischen Basteien im zweiten Halbjahr des 15. Jahrhunderts errichtet wurden. Die Anlage gilt als eines der längsten erhaltenen städtischen Befestigungen der Tschechischen Republik mit einer Länge von 1250 Metern. Die Anlage war ursprünglich durch vier starke Tore geschützt, wobei nur das Pražské Tor bis heute erhalten blieb. Es handelt sich um eine gut erhaltene gotische Stadttor mit zwei Lichthöhlen und einem mit einem gewölbten Durchgang versehenen Tor. Die Anlage wurde 1995 als nationale kulturelle Denkmalschutzgebiet ausgewiesen und bleibt ein bedeutendes Zeugnis der mittelalterlichen Verteidigungsarchitektur. Im Park Na Hradbách, der ursprünglich Teil der Befestigungsanlage war, wurden ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts Zäunungen für den Anbau von Nutzpflanzen eingerichtet. Der Park wurde im frühen 20. Jahrhundert gegründet und ist heute bekannt für seine einzigartige Auswahl an hochwertigen Bäumen. Die Anlage umfasst auch die Ruine der Kolínské Tor, die als letzter Überrest der ursprünglichen Befestigung gilt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtmauer
- Ort
- Kouřim
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
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