📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Champigny
Schloss in Frankreich
Das Schloss Champigny liegt in der Gemeinde Champigny-sur-Veude im Département Indre-et-Loire der Region Centre-Val de Loire. Es besteht aus den erhaltenen Wirtschaftsgebäuden und der Stiftskapelle. Die Kapelle wurde 1911 als Monument historique geschützt und 1945 die Wirtschaftsgebäude in die Denkmalliste aufgenommen. Das Schloss war ursprünglich Eigentum der Familie Bourbon und wurde später von Kardinal Richelieu erworben, der den Bau abbrach, nur die Wirtschaftsgebäude und die Kapelle bewahrte. Die Stiftskapelle, dem Heiligen Kreuz geweiht, ist ein Mischbau aus Gotik und Renaissance. Sie besitzt eine Holzschnitzerei mit den Kardinaltugenden und eine Beterfigur Henri de Bourbons. Die Glasmalereien aus dem 16. Jahrhundert zeigen die Kreuzigung Christi, den heiligen Ludwig und Mitglieder des Hauses Bourbon-Montpensier. Die Kapelle wurde durch den Papst vor dem Abriss bewahrt, da sie religiöse Reliquien enthält. Die Wirtschaftsgebäude wurden im klassizistischen Stil zu einem dreiflügeligen Schlösschen umgestaltet. Das Schloss war bis 2003 bewohnt, wurde 2019 verlassen und seitdem verfällt. Die Stiftskapelle bleibt der einzige erhaltene Teil des Schlosses und ist Teil der historischen Landschaft der Region.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Champigny-sur-Veude
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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