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Chichiș
Gemeinde in Rumänien
Chichiș liegt südöstlich des Siebenbürgischen Beckens in der Kronstädter Senke im historischen Szeklerland. Die Gemeinde befindet sich im Südwesten des Kreises Covasna am Fluss Râul Negru und ist an der Mündung der Nationalstraße Drum național 12 in die Straßen Drum național 11 und die Bahnstrecke Brașov–Sfântu Gheorghe–Târgu Secuiesc gelegen. Sie ist 12 Kilometer südlich der Kreishauptstadt Sfântu Gheorghe entfernt. Der Ort wurde erstmals 1461 urkundlich erwähnt. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung in der Urgeschichte hin, wobei Funde aus der Bronze- und Römerzeit im Sekler National Museum in Sfântu Gheorghe ausgestellt sind. Chichiș gehörte in der Zeit des Königreichs Ungarn dem Stuhlbezirk Sepsi in der Gespanschaft Háromszék an und wurde ab 1950 dem Kreis Covasna zugeordnet. Im Gemeindezentrum stehen die unitarische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die 1716 erneuert wurde, sowie sechs Holzhäuser in Kirchennähe unter Denkmalschutz. Die Holzkirche Sf. Petru și Pavel aus dem Jahr 1740 und die reformierte Kirche aus dem Jahr 1799 sowie das Holzhaus des orthodoxen Pfarrers sind ebenfalls geschützt. Chichiș pflegt Partnerschaften mit den ungarischen Orten Bucsa und Olaszfalu.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Covasna
- Adresse
- Chichiş, nr. 103
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