Haus Haaren
abgegangene Burg der Grafen von der Mark im Stadtteil Haaren der westfälischen Stadt Hamm
Das Haus Haaren war eine Burg der Grafen von der Mark im Stadtteil Haaren von Hamm. Sie lag ursprünglich auf einer Insel am Nordufer der Lippe und diente zur Sicherung der Grenze gegen das Bistum Münster. Die Burg kontrollierte zudem eine Holzbrücke über den Fluss. Sie wurde im 14. Jahrhundert von der Familie Horne erworben und später von der Familie von der Recke weitergeführt. Die Burg wurde 1337 an Dietrich Harmen verkauft, wodurch sie zwischen zwei Familien geteilt wurde. Erst 1621 wurde der Besitz durch eine Hochzeit wieder vereint. 1763 kam das Haus an die Linie Haaren-Uentrop, nachdem es nicht mehr bewohnt wurde. 1839 wurde der Rittersitz als verfallen bezeichnet, und 1851 wurde das Haus abgebrochen. Die Anlage hatte ursprünglich eine unregelmäßig dreieckige Form, wobei nur der Südteil des Gräftenverlaufs erhalten blieb. Das letzte Herrenhaus wurde 1559 durch die von Harmen errichtet und im 18. Jahrhundert erneuert. 1816 wurde es als einfaches Fachwerkhaus mit Schuppen neu gebaut. Die Wirtschaftsgebäude folgten der Fachwerkbauweise. Im digitalen Geländemodell lässt sich der ursprüngliche Verlauf der Burg noch erkennen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Hamm
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