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Kötschach-Mauthen
Marktgemeinde im Bezirk Hermagor, Kärnten
Kötschach-Mauthen liegt im Bezirk Hermagor in Kärnten und ist der Ausgangspunkt für Straßen in verschiedene Täler. Das Gemeindegebiet umfasst vier Katastralgemeinden und 31 Ortschaften, darunter Weiler wie Kienze und Vorhegg. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbargemeinden und liegt am Übergang des Oberen Gailtales ins Lesachtal. Sie ist von sanften Hügeln und Tälern umgeben, die zum Teil von alpinen Landschaften geprägt sind. Die Geschichte von Kötschach-Mauthen reicht bis ins 2. Jahrhundert v. Chr. zurück, als die Region bereits besiedelt war. Römische Spuren wie eine Felsinschrift und ein Wachturm zeigen die Bedeutung des Ortes in der Antike. Im Mittelalter blühte die Region durch den Abbau von Metallen, und viele Ortschaften wurden erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort spielte auch in der Zeit des Ersten Weltkriegs eine Rolle als Nachschubort und wurde von italienischer Artillerie beschossen. Kötschach-Mauthen ist bekannt für seine Kirchen, darunter die Pfarrkirche Kötschach, die als Gailtaler Dom bezeichnet wird. Zudem gibt es Burgruinen, ein Museum zum Gebirgskrieg und Naturdenkmäler wie die Mauthner Klamm. Der Ort ist ein heilklimatischer Kurort und hat ein modernes Freibad. Traditionelles Handwerk wie die Schmiedekunst bleibt erhalten, und die Gemeinde ist energieautark. Die Region ist auch für ihre kulturelle und historische Bedeutung sowie für ihre touristischen Angebote bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde, Grenzstadt
- Ort
- Bezirk Hermagor
- Seehöhe
- 705 m
In der Nähe
- Persönlichkeitsdenkmal Oswald Nischelwitzer176 m
- Marktstein388 m
- Pfarrhof415 m
- Pfarrkirche Mauthen436 m
- Wohnhaus, Ehem. Haus Titzen-Ander448 m
- Friedhofskapelle hl. Maria405 m
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