📷 Bild: Wikimedia Commons
Synagoge St. Pölten
Denkmalgeschütztes Objekt in St. Pölten (26027)
Die St. Pöltner Synagoge wurde im Jugendstil zwischen 1912 und 1913 von Theodor Schreier und Viktor Postelberg gebaut und steht in der Dr. Karl Renner Promenade. Sie war bis 1938 die Hauptsynagoge der Israelitischen Kultusgemeinde und ist heute Sitz des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs. Die Synagoge wurde 1913 eingeweiht und 1938 während der Novemberpogrome zerstört. Die Synagoge war ein bedeutendes kulturelles und religiöses Zentrum mit einer Kapazität für 220 Männer und 150 Frauen. Nach der Zerstörung wurde sie von der Stadt St. Pölten übernommen und als Auffanglager für Zwangsarbeiter genutzt. 1980 bis 1984 wurde sie renoviert und seit 1988 als Veranstaltungsort und Forschungsinstitut genutzt. 2024 wurde sie um 4,6 Millionen Euro renoviert und wiedereröffnet. Die Synagoge besitzt einen oktogonalen Haupttrakt mit Kuppel und Nebentrakte. Die Fassade des Haupttrakts besteht aus niedrigen Segmentfenstern im Erdgeschoß und höheren rechteckigen Fenstern im Obergeschoß. Im Inneren gab es ursprünglich farbige Fenster und Wandmalereien, die nach der Zerstörung durch Klarglas ersetzt wurden. Das ehemalige Schulgebäude ist an der Synagoge angeschlossen und trägt eine besondere architektonische Gestaltung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Synagoge
- Ort
- St. Pölten
- Adresse
- Lederergasse 12
- Architekt
- Viktor Postelberg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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