📷 Bild: Wikimedia Commons
Filialkirche Gaishorn
Kirche in Gaishorn am See
Die Filialkirche hl. Virgil steht in Gaishorn am See, einer Marktgemeinde im Bezirk Liezen der Steiermark. Sie ist auf einer Anhöhe nördlich des Ortes gelegen und wird über einen unbefestigten Weg erreicht. Die Kirche gehört zum Dekanat Admont und ist dem Stift Admont inkorporiert. Sie steht zusammen mit einem Kruzifix und einer ehemaligen Friedhofsfläche unter Denkmalschutz. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert erbaut und 1465 konsekriert. Nach Zerstörung durch Türken 1480 wurde sie 1524 als spätgotische Anlage wieder aufgebaut. Mehrfache Renovierungen fanden 1925, 1948 und 1982 statt. Die Kirche besitzt einen beinahe quadratischen Grundriss mit einschiffigem Langhaus, Chor, Seitenkapelle und Sakristei. Sie ist mit einem steilen Satteldach bedeckt und hat einen Dachreiter mit zwei Glocken. In der Kirche befindet sich ein großes Kruzifix aus dem Jahr 1727 sowie ein Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert. Die Altarbilder zeigen die Gottesmutter Maria, die Heiligen Leonhard und Isidor. Zudem gibt es barocke Holzkanzeln, kunstvoll geschnitzte Bänke und fünf Ölgemälde des Malers Johann Antony Pöttschnickh aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche wird vom Kreuzweg am Weg zur Kirche begleitet, der den Leidensweg Jesu darstellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Friedhof, Kirchengebäude
- Ort
- Gaishorn am See
- Adresse
- Gaishorn am See
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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