📷 Bild: Wikimedia Commons
Reithalle
ehemalige Reithalle, heute Theater, in Coburg
Die Coburger Reithalle ist ein neugotisches Sandsteingebäude mit Satteldach, das sich am Schlossplatz in Coburg befindet. Sie wurde 1852 im Auftrag von Herzog Ernst II. errichtet und ersetze eine abgerissene Reitbahn. Die Westfassade ist durch ein Spitzbogenportal und ein Tondo mit Pferdekopf sowie Zinnentürme charakterisiert. Die Reithalle war Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse. Im Juni 1860 fand hier das Erste Deutsche Turn- und Jugendfest statt, im September die erste Generalversammlung des Deutschen Nationalvereins und 1862 die Gründung des Deutschen Sängerbundes. Dazu gibt es Gedenktafeln an der Fassade. Die Reithalle diente nach der Abdankung des letzten Herzogs Carl Eduard als Kulissenlager des Landestheaters. Seit 1985 wird sie als Studiobühne genutzt, mit 99 Sitzplätzen und einer Probebühne. Die Räume sind modern eingerichtet und dienen der Theaterproduktion.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude, Pferdesportanlage
- Ort
- Coburg
- Adresse
- Schloßplatz 3
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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