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Ruine Homburg
Burgruine in Läufelfingen im Kanton Basel-Landschaft, Schweiz
Die Ruine Homburg, auch Neu-Homberg genannt, ist eine ehemalige Burganlage in der Schweizer Gemeinde Läufelfingen im Kanton Basel-Landschaft. Sie liegt auf 650 Meter über Meer in der engsten Stelle des Homburgertals. Die Ruine ist über Wanderwege erreichbar, die von den Bahnhöfen Buckten und Läufelfingen sowie von Bad Ramsach aus in etwa 30 Minuten zu Fuß gedient werden. Von der Aussichtsplattform des Wohnturms bietet sich ein Blick auf die umliegenden Jurahöhen. Die Burg wurde 1240 von Graf Hermann IV. von Frohburg erbaut und 1303 an den Bischof von Basel verkauft. Sie wurde 1400 von der Stadt Basel erworben und als Sitz der Landvögte genutzt, die die Amtei Homburg verwalteten. Aufgrund von Grenzkonflikten wurde die Anlage im 15. und 16. Jahrhundert erweitert. 1798 wurde das Schloss in einer Volksaufstandsszene abgebrannt. Seit 1941 ist die Ruine vom Kanton Basel-Landschaft unterhalten und 2008–2010 restauriert worden. Die Ruine besteht aus mehreren Gebäudeteilen, wobei der dreigeschossige Wohnturm mit seinen dicken Mauern am eindrucksvollsten ist. Von der Aussichtsplattform, die nach 43 Treppenstufen erreicht wird, hat man einen Ausblick auf Läufelfingen, Buckten und die Hügel des Basler Juras. Die Anlage ist jederzeit zugänglich und bietet Einblick in die ursprüngliche Größe der Burg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Läufelfingen
- Erbaut
- 1240
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
- Seehöhe
- 656 m
In der Nähe
- Läufelfingen882 m
- Buckten1.1 km
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