Betyár-barlang

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Betyár-barlang

Der Betyár-barlang ist ein natürlicher Höhlenkomplex im Cserhát, einem Teil der Mátra-Region in Ungarn. Er liegt im Dorf Mátraverebély, etwa 1 km östlich von Szentkút, in einer Waldregion am Nordwesthang des Meszes-tető. Der Höhlenzug ist der längste Kalksteinhöhlenkomplex Ungarns und wurde 1988 erstmals in der Literatur erwähnt. Die Höhle entstand im mittelmiozänen Kalkstein der Lajtai Mészkő Formáció, entlang einer knapp nördlich verlaufenden, 40–45° geneigten Riss. Der Betyár-barlang ist für seine wissenschaftliche Bedeutung bekannt, da darin 1994 archäologische Funde entdeckt wurden. Die Höhle ist etwa 87,4 Meter lang, 30,2 Meter horizontal ausgedehnt und hat eine Füllung aus Kalkstein- und Sandsteinmehrung. Die Höhle ist in drei Ebenen unterteilt, die teilweise knien, kriechen oder auf Knien durchquert werden müssen. Die Höhle ist für ihre spezielle geologische Formation und die Vielfalt der Tierwelt, darunter mehrere Säugetiere und Schnecken, von Interesse. Die Höhle ist in der Natur versteckt und schwer zugänglich, besonders im Vegetationszeitraum. Der Eingang ist in einer Waldregion, etwa 347 Meter über dem Meeresspiegel, und wird durch eine natürliche, bogenförmige Öffnung markiert. Um die Höhle zu erreichen, muss man durch eine Waldstrecke gehen, die von einer alten, künstlich geschnittenen Pfade begleitet wird. Die Höhle ist für ihre geologische und biologische Bedeutung sowie ihre spezielle Form von Interesse.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Höhle
Ort
Mátraverebély

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