Anschlussdenkmal

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitNiederösterreichBezirk Q43210

Anschlussdenkmal

Denkmal in Oberschützen (8303)

Das Anschlussdenkmal steht in Oberschützen im Südburgenland und wurde 1938/39 errichtet, um den Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland zu feiern. Es wurde von der NSDAP-Ortsgruppe und lokalen Schulanstalten gefördert. Der Bau begann 1938, wurde 1939 eingeweiht und war Teil einer Bewegung, die den Nationalsozialismus in der Region verankern wollte. Das Denkmal war ein symbolisches Zeichen für die NS-Ziele und wurde mit einem vergoldeten Adler, Hakenkreuz und der Inschrift „Ein Volk! Ein Reich! Ein Führer!“ ausgestattet. Nach 1945 wurden die nationalsozialistischen Elemente entfernt, und es wurde zu einem Mahnmal gegen Gewalt und Rassismus umgedeutet. Die Gemeinde Oberschützen setzte 1997 eine Tafel an, die die Geschichte des Denkmals und seine neue Bedeutung erläutert. Das Anschlussdenkmal ist heute ein Erinnerungsort und Teil des kulturellen Erbes der Region. Es wurde 2016 unter Denkmalschutz gestellt und 2018/19 saniert. Die Gemeinde plant, die Geschichte des Denkmals sowie die Widersprüchlichkeit des kulturellen Erbes der Region besser zu vermitteln. Dabei sollen die Bevölkerung einbinden und Bewusstsein für die Vergangenheit schaffen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Bauwerk, Monument
Ort
Oberschützen
Adresse
Sonnleitenweg 4
Erbaut
1930
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Anschlussdenkmal (CC0-1.0)

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