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Lam
Markt im Oberpfälzer Landkreis Cham
Lam liegt im Bayerischen Wald, in der Nähe der tschechischen Grenze, im engen Tal des Lamer Winkels. Es grenzt an die Gemeinden Arrach, Lohberg und Neukirchen b. Hl. Blut. Das Tal wird von den Bergen Arber, Osser, Kaitersberg und Hoher Bogen begrenzt. Durch den Lamer Winkel fließt der Weiße Regen, der aus dem Kleinen Arbersee entspringt. Die Gemeinde besteht aus zwei Gemarkungen, Lam und Engelshütt, und ist mit mehreren Nachbargemeinden verbunden. Der Ort wurde erstmals 1279 in einer Urkunde erwähnt. Die ersten Siedler kamen aus Tirol und erhielten Land vom Kloster Rott am Inn. Ab 1463 begann der Bergbau, der bis 1732 wegen technischer Schwierigkeiten eingestellt wurde. 1961 wurde Lam zu einem Markt. Seit 1998 wird die Fürstenzeche als Besucherbergwerk betrieben. 1978 wurde die Gemeinde Engelshütt eingegliedert. Lam ist bekannt für seine katholische Pfarrkirche St. Ulrich, die nach einem Brand wieder aufgebaut wurde. Das Besucherbergwerk Fürstenzeche und das Märchen- und Gespensterschloss in Lambach sind Sehenswürdigkeiten. Die Wallfahrtskapelle Maria Hilf und der Burgstall Großer Osser sind weitere historische Stätten. Der Kurpark und die touristischen Angebote wie Hotels, Pensionen und ein Campingplatz tragen zum Tourismus bei. Die Gemeindebücherei Lam ist eine der erfolgreichsten in Ostbayern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Bergbaustadt, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Markt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Cham
- Seehöhe
- 574 m
- Website
- http://www.markt-lam.de
In der Nähe
- Besucherbergwerk Fürstenzeche2.1 km
- Ödriegel4.9 km
- Bayerwald-Tierpark Lohberg4.3 km
- Lohberg4.1 km
- Osser4.0 km
- Mühlriegel5.4 km
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