KlosterBayern

Veranstaltungsforum Fürstenfeld

Das Veranstaltungsforum Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck zählt zu den führenden Kultur- und Tagungszentren Bayerns und zieht jährlich bis zu 300.000 Besucher an. Untergebracht ist es in den Ökonomiegebäuden der ehemaligen Zisterzienserabtei Kloster Fürstenfeld – also in den Wirtschaftsbauten, nicht in der Klausur. Das Kloster selbst wurde 1263 von Herzog Ludwig II., dem Strengen, gegründet, als Sühne für die unrechtmäßige Hinrichtung seiner Frau Maria von Brabant. Sein Sohn, Kaiser Ludwig der Bayer, stattete es mit zahlreichen Privilegien aus, nachdem das Kloster vor der Schlacht bei Mühldorf 1322 wichtige Boten abgefangen hatte. Die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt entstand ab 1691 und wurde 1741 geweiht; sie gilt als Hauptwerk des süddeutschen Spätbarock und wurde von Cosmas Damian und Egid Quirin Asam ausgestattet. 1803 löste die Säkularisation das Kloster auf. Die Stadt erwarb die Wirtschaftsgebäude im März 1979 von der Wittelsbacher Stiftung; der Umbau nach Plänen von Christian Vogel und Reinhold Brunninger begann am 13. November 1998, eröffnet wurde am 5. Oktober 2001. Heute gibt es drei Säle – Stadtsaal, Kleiner Saal und Säulensaal –, dazu die zweigeschossige Tenne, fünf Seminarräume und Außenflächen. Ein Besuch lohnt sich vor allem zusammen mit der Klosterkirche.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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