Röderburg

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Röderburg

Burg in Hessen, Deutschland

Die Röderburg ist eine abgegangene Wasserburg im Typus einer Turmhügelburg, auch Motte genannt. Sie liegt im Wald nordöstlich der L 3125, an der K 89 nach Höingen, etwa 1,7 km südöstlich von Roßberg. Roßberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund im Landkreis Marburg-Biedenkopf, nahe der Grenze zum Vogelsbergkreis. Die Burgwüstung ist umgeben von Wall und Grabenresten, die bis ins 13. bis 15. Jahrhundert datiert werden. Die Röderburg ist eine der wenigen erhaltenen Wasserburgen in Hessen und bietet Einblick in die mittelalterliche Befestigungstechnik. Der Burghügel hatte einen Durchmesser von etwa 20 m und wurde von einem Wassergraben umschlossen, der bis zu 14 m breit war. Der Wall hatte eine Höhe von 2,5 m und eine Breite von 10 bis 13 m. Die Anlage wurde nicht vollendet, was an den unvollständigen Wallresten erkennbar ist. Die Burggründung wird auf die Zeit zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert datiert, basierend auf archäologischen Funden. Die Röderburg liegt im Wald und ist von der K 89 nach Höingen leicht zugänglich. Die Anlage besteht aus einem Burghügel, einem Wassergraben und einem Wall, der zu drei Vierteln um den Hügel herum verläuft. Im Nordwesten fehlt der Wall, und es gibt zusätzliche Gräben und Wälle, die die Sicherung der Anlage zeigen. Die Umgebung umfasst den Wald und den Fluss Robach, der die ursprüngliche Absicherung der Burg bildete. Die Ruine ist Teil der archäologischen Denkmäler in Hessen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Ebsdorfergrund
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Hessen

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