Jezuitský exerciční dům
Kloster in Tschechien
Der Jezuitský exerciční dům in Podmokly wurde 1924–1933 als Ausbildungsort für Jesuiten errichtet. Er stand gegenüber dem im 1722 errichteten, 1869–1871 sanierten und als barocke Kapelle umfunktionierten Gotteshaus der hl. Jan Nepomucký, das zugleich als Herrenfriedhof der Familie Thun-Hohenstein diente. Der exerciční dům wurde 1926 errichtet und von den Jesuiten übernommen, die bereits 1924 in Podmokly anwesend waren. Der Ausbildungsstandort war für die Jesuiten in der Region von Bedeutung, da er bis 1933 von den Mönchen aus Děčín verwaltet wurde. Die Anlage stand im Zentrum der Gemeinde und war Teil der katholischen Infrastruktur im Raum Litoměřice. Der Gebäudekomplex umfasste Räume für spirituelle Übungen und Unterricht. Die Lage am linken Ufer des Labe ermöglichte einen Ausblick auf das umliegende Tal. Die Nachbarschaft zum Gotteshaus und dem Friedhof unterstrich die religiöse Funktion der Anlage. Die Umgebung bot Wander- und Naturerlebnisflächen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Děčín
- Erbaut
- 1924
In der Nähe
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- Kino Sněžník924 m
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