📷 Bild: Wikimedia Commons
Illano
Gemeinde in Spanien
Illano liegt im Norden Spaniens in der autonomen Region Asturien. Die Gemeinde ist von Boal im Norden, Pesoz und Santa Eulalia de Oscos im Süden, Villayón, Allande und Boal im Westen sowie Villanueva de Oscos und Castropol im Osten umgeben. Die Landschaft ist geprägt von Kalk- und Sandstein, mit der Sierra de Bobia als höchster Erhebung. Durch die Gemeinde fließt der Río Navia und mehrere kleinere Zuflüsse. Das Klima ist mild mit warmen Sommern und milden Wintern, wobei im Frühling und Herbst starke Stürme auftreten können. Die Geschichte von Illano reicht bis in die Steinzeit zurück, wobei Funde wie Hünengräber und Dolmen in der Sierra de Carondio die frühe Besiedelung belegen. Wallburgen zeigen die Besiedelung durch die Gallaeker und Asturer. Im Mittelalter war das Kloster in Villanueva de Oscos ein zentraler religiöser Ort. Im 16. Jahrhundert erhielt Illano durch einen Kauf von Felipe II. die Eigenständigkeit von Castropol. Die Gemeinde war bis in die jüngere Vergangenheit von Landflucht betroffen, was zu einer starken Alterung und einer verbliebenen Landwirtschaft führt. Illano ist bekannt für seine Sehenswürdigkeiten wie die Casa de Armera de Mojardín aus dem 18. Jahrhundert, das Santuario de Nuestra Señora del Pastor aus dem 17. Jahrhundert und mehrere Kirchen. Die Gemeinde feiert verschiedene Feste, darunter die Feste von San Juan, San Julián, San Antonio und San Roque. Die Gemeinde ist in fünf Parroquias unterteilt, die jeweils unterschiedliche Einwohnerzahlen aufweisen. Zudem gibt es mehrere Weiler und Dörfer, die die regionale Struktur ergänzen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Concejo
- Ort
- Provinz Asturien
- Website
- https://www.illano.es/
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